Zusammenarbeit

Frei nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere und beide das Gesicht“ wollen wir durch einen kurzen Einblick hinter die Kulissen aufzeigen, dass LARP nicht nur durch die Zusammenarbeit auf dem Spiel selbst funktioniert.

Als Spielleitung fragt man sich als erstes „Wo soll die Con denn stattfinden?“.
Durch die gute Vernetzung unseres Vereins war schnell eine Location gefunden. Diese haben wir besichtigt und ja, wir passen gut zusammen.
Um unsere Veranstaltung auch rechtlich durch den Verein unterstützen zu lassen, bedarf es einen offiziellen Antrag, dass klingt aber komplizierter als es in Wahrheit ist, denn alles was dort gefragt wird, sind Sachen die eine SL sich immer vor der Veranstaltung stellen sollte, z.B.:

  • Was passiert, wenn die Veranstaltung abgesagt werden muss?
  • Woraus setzt sich die Kalkulation der Teilnahmebeiträge zusammen?
  • Wird auf die Datenschutzsicherheit geachtet?
  • Brauchen wir Requisiten aus dem Fundus?

Kurz ausgefüllt, unterschrieben und wenige Tage später kam die Bestätigung vom Vorstand, dass wir auf alle Ressourcen vom Verein zurückgreifen dürfen, wenn wir es denn möchten. Sehr interessant ist dabei die Veranstaltungshaftpflicht, die sonst sehr sehr teuer wäre.

Dann geht es los, wir brauchen eine Anmeldung. Dafür benötigt man eine digitale Lösung, wir können das leider nicht selbst erstellen, also haben wir das Tool vom JWA-LARP e.V. dafür genutzt.
Die Homepage wurde netterweise von Any aufgesetzt.

Dann kommt die kreative Phase. Der Plot wird durch die SL entwickelt, aber wir freuen uns jedes Jahr darüber, dass es einige engagierte Menschen gibt, die sich bereiterklären die Geschichte auf Sinnhaftigkeit oder Löcher zu durchforsten.  Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es die Geschichte ungemein bereichert.

Da wir eine Selbstversorger-Con geplant haben, aber als SL nicht auch noch nebenbei kochen können und wollen, haben wir eine Küchenhexe ins Boot geholt. Sie kümmert sich das ganze Wochenende um das leibliche Wohl.

Jetzt geht es los. Die Einkäufe und die geliehenen Fundussachen müssen jetzt irgendwie zur Veranstaltung, also wird kurzerhand der Transporter eines befreundeten Landwirtes genutzt. Dieser verzichtet gerne vier Tage auf sein Gefährt um uns einen Gefallen zu tun. Getankt, gesaugt und gewaschen kommt er dann von uns zurück.

Als Spielleitung schreibt man zwar den Plot, aber man tritt bei den Worten „Time-In“ in die zweite Reihe und überlässt den wahnsinnig tollen NSCs die Bühne.  Diese sorgen dafür das der Plot mehr oder minder eingehalten wird. Für Fragen der NSCs und Spieler*innen ist die SL durchgängig ansprechbar und koordiniert das Geschehen vom Fundus aus.

Dann merkt man, wie schnell 3 Tage vorbei sind. Damit man aber auch im Nachgang eine tolle Erinnerung hat, haben wir auf unserem Spiel einen Fotografen dabei, der in Rolle die Momente festhält.

Wir arbeiten eng zusammen mit dem JWA-LARP e.V. und bespielen ein gemeisames Universum mit dem LARP „Nirvanien“. Diese beiden Projekte wollen wir an dieser Stelle gerne vorstellen.

  • Hier geht es direkt zum Verein.
  • Zwei Spielleitungen aber ein gemeinsamer Strang. Erfahrt hier mehr über die Zusammenarbeit mit Nirvanien.