Weltweite News

Erschienen Oktober 2019

 

Durmstrang im Wiederaufbau  

In Russland ist das Magiesterben nicht so schlimm, verkündete die russische, magische Zeitung vor einigen Wochen, denn pünktlich zum Schuljahresstart am 01.09.2019 ließ Yuri Gromov, der Schulleiter, Durmstrang wiedereröffnen.

Durmstrang sei noch weit von der Normalität entfernt, sagt Gromov, aber man sollte den jungen Magiern eine Chance geben, die Magie an einem sicheren Ort zu erlernen.

Und so startete die Schule vor gut zwei Monaten in das neue Schuljahr. Inzwischen aber sind ganz andere Töne von dort zu hören. Die Schüler beklagen bei ihren Eltern mangelnde Ausstattung. Es fehlen Klassen- und Schlafräume. Alle leben gedrängt in wenigen Räumen zusammen. Es gäbe keine Zauberstäbe und somit auch kaum regulären Unterricht.

Gromov dementiert diese Zustände und verspricht den Eltern ihre Kinder in den anstehenden Winterferien zu besuchen und sich ein eigenes Bild von der Schule zu machen. Der Stellvertretende Schulleiter Tadeusz Klabusnik ist aktuell per Eule nicht zu erreichen. Es ist unklar ob er sich zur Zeit überhaupt in Durmstrang aufhält. 

 

Der Brexit, das Flohnetzwerk und kein Ende in Sicht

Ende des Monats soll er über die Bühne gehen, oder auch nicht. Das englische Zaubereiministerium wird sich an der Entscheidung der Muggelwelt orientieren. Und doch gibt es noch keinen Notfallplan für Stonehenge, sollte es einen ungeordneten Brexit geben.

Aktuell verlaufen noch immer 90% aller Flohnetzwerkverbindungen über das uralte Netzwerk der Druiden. Niemand, wer zum Beispiel schon einmal von der Hamburger Charité zur Wiener Schule mit Flohpulver gereist ist hat mitbekommen, dass er dabei über das südenglische Stonehenge gereist ist.

Es ist der älteste und größte Flohpulverknotenpunkt. Es verfügt zwar selbst über keinen Kamin, aber unter den massiven Steinsäulen ist der Drehpunkt nahezu aller Kaminverbindungen. Aktuell gehen alle Direktverbindungen ins Nicht-Europäische Ausland über Stonehenge, ebenso viele inner-europäische Verbindungen passieren den Knotenpunkt.

Im Falle eines Brexits wird Stonehenge sicherlich nicht abgestellt, aber es kommen sicherlich ein Haufen Formalien und hohe Kosten auf uns zu.

Während bisher nur ein Bruchteil der Flohpulverkosten auf die Benutzung des Knotenpunktes abfiel, muss mit erheblichen Mehrkosten  gerechnet werden. Im schlimmsten Fall muss jede Reise zukünftig per Antrag erfolgen und vom britischen Zaubereiministerium genehmigt werden.

 

Minister treffen sich zum Reisegipfel

Wie umgehen mit dem Brexit? Wie kann man Stonehenge umgehen? Die Zaubereiministerkonferenz will dies in den kommenden Tagen auf einem Sondergipfel klären.

Inhalt des Gipfels wird es sein, welche Orte in welchen Ländern können zu neuen Drehkreuzen und Knotenpunkten ausgebaut werden. Dabei geht es im Kleinem darum die Reisemöglichkeiten innerhalb der Länder zu optimieren und auszubauen. Hier liegt das besondere Augenmerk auf die Magie-Hot-Spots innerhalb des Landes, die in erster Linie untereinander direkt verbunden werden sollen. Im Großen geht es aber auch um länderübergreifende Reisewege. Hier sollen alternative Routen gefunden werden, die nicht zwingend über Stonehenge gehen, denn momentan reist angeblich sogar der Minister von Kairo über Stonehenge nach Amsterdam.

Natürlich ist es schon allein um Anschläge zu verhindern, sinnvoll mehrere mögliche Wege für diese Strecke bereit zu halten, notfalls auch mit einem Umstieg in anderen Ländern.

 

Flohpulververknappung und Mehrkosten durch Brexit – eine Alternative

Dass das Flohpulver rar ist und immer teurer wird konnte jeder beobachten, der sich in der magischen Welt mobil halten möchte. Zu Beginn des Magiesterbens konnten Flohpulververbindungen noch lange aufrecht erhalten werden.

Erst seit fünf Jahren ist das Reisen durch das immer knapper werdende Flohpulver so teuer, dass man es sich drei mal überlegt ob man seine Ressourcen in Anspruch nimmt, oder doch die weite Reise mit dem Besen unternimmt.

Seit zwei Jahren sind Privatreisen aufgrund des fehlenden Flohpulvers nicht mehr gern gesehen. Alles Flohpulver, welches noch hergestellt werden kann, wird den Ministerien vorenthalten um schnell zu ihren Einsatzorten zu kommen.

Zeit für eine Alternative! Das dachte sich auch eine Familie Schwarz und experimentierte lange an neuen Zusammensetzungen. Jetzt scheint es fast Marktreif:

Das Schwarzpulver, so soll es heißen, ist völlig unabhängig von den bisherigen Flohzutaten. Die genaue Zusammensetzung verrät die Familie nicht, aber sie versichern, dass dafür keine magischen Wesen getötet werden müssen und so die schwindenen Ressourcen gespart werden können.

Es laufen noch einige Tests, aber in ein bis zwei Monaten könnte das Reisen wieder viel komfortabler werden.